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Kellogg | 13 Aug : 09:19
Muh meh, WRC Serie aufstellen! Aber ein bisschen plötzlich!
Kellogg | 11 Aug : 19:02
WRC aufstellen. Ich fahre mit aber mit Bus.😁
Kellogg | 11 Aug : 14:30
Nächstes Jahrtausend😁
RudyOosterndijk | 10 Aug : 19:58
Wann können wir mit deiner Version rechnen?
Kellogg | 10 Aug : 12:54
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Thread: Vettel verlässt Ferrari am Saisonende 2020

Moderatoren: Crono, RudyOosterndijk

Freitag 15 Mai 2020 - 00:02:05

Ich verschiebe GR Drivers Frage aus der Chatbox mal in einen eigenen Thread.

GR Driver wrote ...
Von Vettels Aus bei Ferrari gehört? Würde mal gerne eure Meinungen dazu hören.


Meine Antwort kommt dann später, ich überlege noch.
Bearbeitet Freitag 15 Mai 2020 - 16:23:49
Freitag 15 Mai 2020 - 13:11:15
Also, ich tue dann mal meine Meinung kund.
Das Sebastian Ferrari verlässt, überrascht mich nicht. Denn das Team scheint sich jetzt hinter Leclerc zu positionieren und ihn für die Zukunft zu stellen. Da hat Sebastian meiner Meinung nach keinen Platz mehr und Ferrari möchte sich wohl keine zwei Alphatiere im Team antun.

Außerdem haben die Gehaltsvorstellungen Vettels mit denen der Scuderia konkurriert, Ferrari hat nachdem Vettel auch selber einige Fahrfehler produziert hat, womit er sich und dem Team den WM Titel 2017 oder 2018 gekostet hat, diesen nicht nachkommen wollen, da Vettel selbst nicht mehr ganz an seine alten Leistungen anschließt. Ob das auch daran liegt, dass das Setup des Autos nicht auf seinen Fahrstil passt, sei mal dahingestellt.

Auf jeden Fall hat Ferrari jetzt mit Leclerc und Sainz ein Aufgebot für die Zukunft, mit welchem man längerfristig planen kann, und das auch mit brauchbaren Ergebnissen überzeugen konnte.

Was Vettels eigene Zukunft angeht, bin ich gespannt, denn wenn er nicht bei Mercedes landet, um Bottas zu ersetzen, wüsste ich nicht, wo er hinwollen würde, da kein anderes Team ein WM-taugliches Auto stellen kann, und die Optionen für Cockpits auch nur bei Renault da sind, da McLaren ja auch fix mit Ricciardo ist.

Ich bin mal gespannt, was die Silly Season noch so bringt und überhaupt, ob und wie es dieses Jahr in der F1 und der gesamten Welt weitergeht.
Bearbeitet Freitag 15 Mai 2020 - 13:12:04
Sonntag 17 Mai 2020 - 02:27:47

Überrascht es mich, dass sich Vettel und Ferrari auf keinen neuen Vertrag einigen konnten?

Hält man sich an das offizielle Narrativ, dann wundert es mich schon ein wenig. An den Gehaltsforderungen sind die Fahrerverträge bei Ferrari in der Vergangenheit zumindest nicht gescheitert. Und auch sonst hält Ferrari gern an älteren und erfahrenen Fahrern fest, sei es aus sportlichen, oder aus marketingtechnischen Gründen. Berger, Massa und Räikkönen waren zum Ende ihrer Laufzeit alle schon weit über dem Zenit, besaßen aber weiterhin eine gewisse Reputation. Und die Bereitschaft, sich aus der Rolle des Team-Leaders zu verabschieden und, wenn nötig, den Wasserträger zu spielen - wobei sich Berger und Alesi bereits bei Ferrari schon nicht gut verstanden haben sollen. Kimi sagt es ja selbst, eigentlich ist die Formel 1 für ihn nur ein Hobby gewesen, und bei Alfa geht es für ihn nur ums Fahren.

Konkret wird es wohl daran gescheitert sein. Vettel mag zwar ein Team-Player sein, aber nur solange er gefühlt ganz oben in der Teamhierarchie steht. Die Diskussion, ob Ferrari den Status seiner Fahrer vertraglich regelt, ist dabei eigentlich müßig. Während der kompletten letzten Saison sollte Vettel bemerkt haben, dass Leclerc etwas mehr Freiheit genießt (z.B. beim verweigerten Windschatten in Monza), die ihm - wenn er ehrlich mit sich ist - eigentlich nur in Singapur selbst zuteil wurde. Auch wenn ich glaube, dass es sich dabei oft nur um schlechtes Fahrermanagement der Teamführung handelte, ist zumindest auch die Überlegung nachvollziehbar, dass der nächste Superstar aus dem eigenen Nachwuchs gewisse Privilegien genießt, damit er nicht bei der nächsten Gelegenheit Hamilton im Mercedes ersetzt. Auf der anderen Seite war es aber auch Leclerc selbst, der oft genug besser war, und der in direkten Duellen in sportlicher Hinsicht, in der öffentlichen Meinung und aus psychologischer Sicht nie den Kürzeren ziehen musste (z.B. der Crash in Brasilien). Zudem gewann Leclerc das Heimrennen in Monza, bei dem eigentlich Vettel auf der Pole gestanden hätte. Nach vier Jahren Mercedes-Dominanz in Monza hat das Vettel garantiert wahnsinnig gemacht.

Geht es Vettel also wie Manuel Neuer, der gerade erst mehr finanzielle Wertschätzung forderte, nachdem sein Verein einen durchschnittlichen Nachwuchstorwart verpflichtet hatte? In erster Linie geht es ihm wahrscheinlich wie Manuel Neuer, der darauf bestand, kein Freundschaftsspiel an den jungen Kollegen abzutreten. Aus Egoismus, aus den eigenen Verdiensten der letzten Jahre heraus, und natürlich um seine Position in der Teamhierarchie klarzumachen. Letztere hat Vettel aber schon im Laufe der vergangenen Saison verspielt.

Welche Perspektive konnte Ferrari Vettel also noch bieten? Wenn es stimmt, was berichtet wird, dann bestand Vettel auf mindestens zwei Jahre Vertrag. Zum einen, weil er wohl selbst nicht mehr davon überzeugt ist, dass sowohl Auto als auch Strategieabteilung noch unter dem aktuellen Reglement zu Mercedes aufschließen werden. Also wäre es logisch, sich zumindest eine fahrerseitige Option auf das erste Jahr mit den neuen Autos zu sichern. Angeblich wollte Ferrari aber nur ein weiteres Jahr überbrücken. Ich glaube, daraus kann man zwei Dinge schließen. Erstens, Ferrari hätte maximal eine weitere Saison 2019 ertragen. Und zweitens, Ferrari will keinen Zweijahresvertrag anbieten, solange sich Vettel nicht bereit erklärt, mittelfristig in der Teamhierarchie zurückzutreten. Das wiederum kann Vettel nicht gefallen. Er betont immer wieder, er habe nur noch den Plan mit Ferrari Weltmeister zu werden. Aber er weiß auch mit großer Sicherheit, dass je länger sein Vorhaben dauert, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich Leclerc den Titel aus sportlichen Gründen verdient. Ferraris Wunschkandidat ist Leclerc ohnehin. Und Schumacher hätte es bestimmt auch nicht gefallen, wenn Irvine in Suzuka 1999 Weltmeister geworden wäre. Wobei: in Suzuka startet man auch ganz unangenehm bergab. Da rutscht man leicht von der Kupplung.


Wundert es mich, dass mindestens eine der beiden Parteien den Vertrag erst gar nicht verlängern wollte?

Absolut nicht. Aber bis heute war das lediglich eine Spekulation meinerseits, die the-race.com dann aber dankenswerterweise aufgenommen hat. Leider berufen sich die Autoren nur auf eine ungenannte Quelle - möglicher Weise auf ihre eigene Fantasie. Aber denkbar wäre es schon, zumal sich die herrschende Meinung über Schumachers Ende bei Ferrari auch erst Jahre später von der ursprünglich noblen Geste stärker in Richtung unfreiwilliger Abgang verschoben hat. Kurz zusammengefasst sagen die beiden Autoren, dass der Deal mit Sainz schon im Winter klar war, weil Binotto nach den teaminternen Konflikten der vergangenen Saison Vettel keinen weiteren Vertrag mehr anbieten wollte. Das würde sicher auch erklären, warum innerhalb von nur zwei Tagen gleich zwei Fahrertransfers abgeschlossen werden konnten - nämlich gar nicht. Haben die angeblichen Vertragsverhandlungen also eigentlich nie stattgefunden, und man hat sich auf ein Statement geeinigt, bei dem ein mehrfacher Weltmeister und das stolze Vorzeigeteam der Formel 1 beide das Gesicht wahren können? Das ist gut möglich. Aber es würde auch nicht wundern, wenn beide mit roten Linien in eine Verhandlung gegangen wäre, bei der es eigentlich nie eine gemeinsame Position geben konnte.

Wäre ich Teamchef und von meiner Arbeit überzeugt, hätte ich Vettel wahrscheinlich auch kein oder maximal ein weiteres Vertragsjahr angeboten. Nach seinen unzähligen Drehern in den Jahren 2018 und 2019 und dem Fahrfehler in Montréal habe ich als selbst als Zuschauer die Geduld verloren. Sicherlich hat er größeren Druck aus der italienischen Presse, vom Team, aus den eigenen Erwartungen heraus - und zuletzt vom Teamkollegen. Und bestimmt versucht er häufiger als die Mercedes-Piloten die Defizite des eigenen Autos und der Boxenmauer zu kompensieren. Bis ihn dann zum wiederholten Mal technische Probleme daran hindern, am Qualifying teilzunehmen. Ähnlich wie bei Alonso wäre es wahrscheinlich auch jetzt legitim, von Vettels Seite einen Schlussstrich zu ziehen und auf eine Vertragsverlängerung zu verzichten. Realistisch traue ich ihm das aber nicht zu.
Bearbeitet Sonntag 05 Juli 2020 - 18:21:46
Dienstag 19 Mai 2020 - 15:50:23
Mich überrascht es auch weniger, allerdings bin ich auch von Ferrari enttäuscht, seit Jahren mit irgendwelchen Clowns als Teamchef immer wieder die falschen Entscheidungen zu treffen.

Die Idee, dass Vettel zu Mercedes geht, finde ich richtig geil! Wenn er mit Hamilton im selben Auto sitzt, kann es nur einen richtig geilen Kampf um die Interne Meisterschaft geben. Ich traue Vettel allerdings auch zu, dass er mit fortschreitendem Alter ein wenig die Mentalität eines Kimi Raikkönen bekommt und einfach nur noch Fahren will. Egal wo.
Sonntag 05 Juli 2020 - 18:30:50

Der Vollständigkeit halber hier noch die neusten Infos zu Vettels gescheiterter Vertragsverlängerung.

Vielleicht hat Binotto aber auch ein wenig Recht, wenn er sagt, dass COVID-19 eine Rolle in den Überlegungen gespielt hat. Zwar gäbe es dann einige Zweifel am zeitlichen Ablauf, wenn man voraussetzt, dass der Deal mit Sainz schon im Winter klar war. Aber auf der anderen Seite würde ich mir Vettels Gehalt auch sparen wollen, wenn ich wüsste, dass mein Auto in der aktuellen Saison und wahrscheinlich auch noch im nächsten Jahr aufgrund des jetzt regelkonformen Motors (?) wohl wenig konkurrenzfähig sein wird.

Das heutige Rennen ist eigentlich das beste Beispiel dafür. Leclerc schafft es mit viel Glück und Alonso-ähnlichem Killerinstinkt, das bestmögliche Resultat zu erzielen. Und Vettel, der das vierfache Gehalt von Ferrari bezieht, tut halt das, was er zuletzt immer tut...
Bearbeitet Sonntag 05 Juli 2020 - 18:31:53

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